Venendiagnostik

Patienten mit sichtbaren Krampfadern oder Verdacht auf Thrombose sollten venenärztlich (phlebologisch) untersucht werden. Bei Verdacht auf eine akute Thrombose sollte eine umgehende Abklärung erfolgen, da bei verschleppter Diagnose eine lebensbedrohliche Lungenembolie droht. Sichtbare Krampfadern verursachen meist keine akuten lebensbedrohlichen Beschwerden, können jedoch auf lange Sicht eine Reihe von Komplikationen mit sich bringen.

Im Rahmen der Venensprechstunde können folgende Untersuchungen in meiner Praxis erfolgen:
  • Venenfunktionstests (Lichtreflexionsrheographie und Venenverschlussplethysmographie). Diese Untersuchungen lassen Rückschlüsse über Funktionseinschränkungen im Venensystem zu.
  • Doppleruntersuchung. Diese Untersuchung kann Hinweise auf unzureichend schließende Venenklappen liefern.
  • Farbduplex-Ultraschall-Untersuchung. Mittels dieser Untersuchung kann man Venen auf dem Bildschirm sichtbar machen und den Blutfluss in den Venen prüfen. Sie ist damit die aussagekräftigste Untersuchung zur Abklärung von Venenerkrankungen.
  • Verschlussdruckmessung der Beinartierien. Mittels dieser Untersuchung können Hinweise auf arterielle Durchblutungsstörungen gefunden werden.